14 Monate. 9 Talente. Ein neues Geschäftsfeld. Und eine Pop-up-Karte voller Dankepunkte.
Im Oktober 2024 startete bei @Liebherr Electronics and Drive ein Talentprogramm, das mehr wurde als klassische Weiterbildung: eine Learning Journey, die Personalentwicklung, Organisationsentwicklung und echte Business-Innovation vereinte.
Der Auftrag war ambitioniert: Talente binden, fördern – und gleichzeitig einen Kulturwandel anstoßen. Die neun Teilnehmenden sollten nicht nur lernen, sondern vorleben: agiles Arbeiten, Selbstorganisation, innovatives Denken. Ihr konkretes Projekt: die Identifikation eines möglichen neuen Geschäftsfelds.
Die Reise führte durch neun Stationen:
- Kick-Off: Ziele, Kennenlernen, arbeitsfähig werden.
- Agiles Denken und Handeln als Fundament
- Eigene Stärken erkennen und einsetzen
- Moderations- und Facilitation-Skills für neue Zusammenarbeitsformate
- Feedbackkultur auf individueller und Organisationsebene
- Resilienz und Changekompetenz
- Laterale Führung und Selbstführung
- Präsentationskills
- Abschluss: Reflexion Ich – Wir – Lernprojekt
Das Besondere? Die Talente arbeiteten durchgängig selbstorganisiert in ihrer Gruppe – parallel zum Tagesgeschäft. Sie entwickelten nicht nur ein Geschäftsfeld, sondern wurden zu Impulsgebern für verbesserte Zusammenarbeit im Sinne des gemeinsamen Leitbildes in der gesamten Organisation.
Der Moment, der bleibt: Zum Abschluss bekam jede Person eine Pop-up-Karte – Koffer, Wegweiser, Aufbruchsstimmung. Und dann klebten sie sich gegenseitig „Dankepunkte“ für wertvolle Beiträge auf. Denn genau das hatte den Unterschied gemacht: die Vielfalt der Kompetenzen, Sichtweisen und Persönlichkeiten.
Meine Erkenntnis aus dieser Journey: Talentförderung wirkt dann nachhaltig, wenn sie echte Verantwortung überträgt, Raum für Selbstorganisation schafft und den systemischen Blick mitdenkt – auf die Person, das Team und die Organisation als Ganzes.